AUSSTELLUNG VON CHRISTIAN ECKLER

Schon während seines Architekturstudiums und der anschließenden beruflichen Tätigkeit als Architekt hat Christian Eckler jede freie Minute genutzt, um seinen Leidenschaften Bergsteigen, Reisen und Aquarellieren nachzugehen. Erste erfolgreiche Ausstellungen in den 90-er Jahren bestärkten ihn in dem Entschluss, seine geliebten Freizeitaktivitäten zum Beruf zu machen. Pleinairmalen und Reisen ließen sich ja wunderbar verbinden. Vor 20 Jahren begann er deshalb erste Aquarell-Malreisen und -Kurse zu veranstalten, die ihn über das nähere Umfeld hinaus bekannt machten und sein Tätigkeitsfeld durch Dozentenstellen an diversen Freien Kunstakademien im In- und Ausland erweiterten. Bis heute aber hängt sein Herz besonders an von ihm selbst organisierten und geleiteten Malreisen, die ihn von der Ostsee bis in den Himalaya und von Nordafrika bis nach Südostasien führen.

Einen Ausschnitt dieser bildgewordenen Seherlebnisse zeigt die Ausstellung „unterwegs“, die vom 25.Juni bis zum 16.Juli im Liendlhof zu sehen ist. Die Atmosphäre eines ehemaligen Kuhstalls als Ausstellungsort hat ihn besonders gereizt, seine Aquarelle in einem Ambiente zu zeigen, das eine gewisse Verbindung zum Pleinair hat.

Viele der in der etwa 50 dort ausgestellten Aquarelle sind vor Ort entstanden, andere mit zeitlichem und physischem Abstand dazu im Atelier. Ausgangspunkt seiner Bilder sind immer reale Situationen, auch wenn sich das Dargestellte häufig weit davon entfernt. Unter dem Motto „das Weiß im Aquarell“ lassen viele unbemalte Flächen dem Betrachter Freiraum für die eigene Phantasie.


HERZLICH WILLKOMMEN

ZU UNSERER AUSSTELLUNG VON BILDERN DES EHEPAARS MATTHIAS UND SOOKI KOEPPEL.

Ich möchte hier kurz schildern, wie es zu dieser Ausstellung gekommen ist. Jeder, der länger in Berlin wohnt, kennt die Bilder von Matthias Koeppel. Er und seine Frau Sooki begleiten die Ereignisse der Stadt schon seit sehr langer Zeit als genaue und verlässliche Chronisten. Manches der Werke hängt dann zum Schluss auch an prominenter Stelle, wie beispielsweise das Porträt von Johannes Rau in der Galerie der Bundespräsidenten oder das dreiteilige Bild "Die Öffnung der Berliner Mauer", ein weiteres Hauptwerk, das heute das Casino des Abgeordnetenhauses im Preußischen Landtag schmückt.

Stadtmaler gehen aber auch auf das Land, das wissen wir ja zur Genüge von den Chiemseemalern um 1900 und in dieser Tradition ist es zu sehen, daß Matthias und Sooki Koeppel im Mai 2018 etliche Tage auf dem Liendlhof in Trautersdorf in Prien am Chiemsee verbracht haben, um die nähere und weitere Gegend "abzumalen". Die Küche wurde zum veritablen Atelier, in dem sich fertige und halbfertige Leinwände stapelten. Am Ende waren je 10 Bilder gemalt, teils in Öl, teils als Aquarell, man fuhr mit dem Zug wieder nach Berlin zurück und vollendete dort die angefangenen Werke.

Als am Bauernhof der ehemalige Kuhstall in eine große Halle umgebaut werden sollte, entstand die Idee, dort eine Ausstellung zu veranstalten, die die entstandenen Landbilder der Koeppels in Kontrast stellen sollte zu ihren diversen Stadtbildern aus verschiedenen Epochen.

München-Berlin, Bayern-Preußen der Gegensatz ist altbekannt und immer wieder neu. Jetzt heißt es PRIEN-BERLIN und wir hoffen, es möge eine konstruktive und fruchtbare Gegenüberstellung sein!

Dr. Irmingard Weise
DERZEITIGE EIGENTÜMERIN DES LIENDLHOFS


SOOKI KOEPPEL

Seit 1984 Freischaffende Künstlerin in Berlin
1987-95 Studium an der FU Berlin / Zahnmedizin
1990-92 Studium der Malerei bei Prof. Dietmar Lemcke und Prof. Peter Müller, Universität der Künste Berlin
1993-95 Künstlerweiterbildung, HdK (Hochschule der Künste) (später Universität der Künste Berlin)
2005 Ausstellung zur 300. jährigen Jubiläumsfeier vom Schloss Charlottenburg, Ägyptisches Museum Berlin
2007 Ausstellung, Sommer-Festival von Lolland, Maribo, Dänemark
2008 SVorsitzende des RV der Niederlassung Deutschland von The open Literature e. V. in Korea.
2009 Gründung der Akademie für Zeitgenössische Kunst mit Prof. Matthias Koeppel und Bernd Finkenwirth im Schloss Gusow
2008-10 Vorstand, Künstlersonderbund in Deutschland e. V.
2010-15 Vorstand, Verein Berliner Künstler e. V.
Journalistische Tätigkeit bei der koreanischen Zeitung "U-RI News in Deutschland"
2013-16 Vorstand des Dachverbandes, Deutsch-Koreanische Gesellschaft e. V.
2014-18 Vorsitzende des koreanischen Literaten in Deutschland
2015-18 Vorsitzende des Vereins Koreanischer Literaten in Deutschland
2017 Gründung des Kartoffelsalons in Wilmersdorf
2014-18 Vorsitzende des koreanischen Literaten in Deutschland
2017 Gründung des Kartoffelsalons in Wilmersdorf
seit 2018 Vorstandsmitglied des Dachverbandes der koreanischen Niederlassung von PEN International
Seit 2020 Kommissarische Vorsitzende des Vereins Initiative Kultur-DENK-MAL Berliner Teufelsberg g. e. V.
Vorstand, Ingeborg Leuthold Stiftung e. V.

MATTHIAS KOEPPEL

1937 geboren in Hamburg
1955-61 Studium der Malerei an der HfbK Berlin bei den Professoren Hans Jaenisch, Albert Klatt und Hans Kuhn
1960 Ernennung zum Meisterschüler
1972 Erste starckdeutsche Gedichte
1971-81 Lehrauftrag an der HfbK (später UdK Berlin)
1973 Gründung der Schule der Neuen Prächtigkeit mit Bluth, Grützke und Ziegler
Seit 1981 Professur für Zeichnen und Malen am Fachbereich Architektur der Technischen Universität Berlin
1986-87 Arbeit an Wandbildern im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg
1990 Gründungsmitglied de "Künstlersonderbund in Deutschland"
1991 Arbeit am Panorama-Bild "Die Zukunft der Metropole Berlin" für die TU Berlin
1993 1. Vorsitzender des Künstlersonderbund in Deutschland
1997 Übergabe des Triptychons "Die Öffnung der Berliner Mauer" an das Berliner Abgeordnetenhaus
1998-2001 Arbeit am Bilderzyklus "Abschied der Moderne" anschließende Ausstellungstournee
2003 Emeritierung

Auszeichnungen

1960 Preis der Großen Berliner Kunstausstellung
1966 1. Preis für Malerei der Karl-Hofer-Gesellschaft
1969 Förderpreis de Heinrich-Zille-Gesellschaft für sozialkritische Grafik
1981 Kodak Preis für Fotografie
1998 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande
2013 B.Z. Kulturpreis vom Springer Verlag, Berlin
2014 Verdienstorden des Landes Berlin

Publikation/Literatur Bücher

1972 Erste starckdeutsche Gedichte, EDITION KLEBER
2006 Sonette "Um die Wurst" mit Klaus M. Rarisch (über 100 Sonette)
2012 Schüttelreime, B&S SIEBENHAAR VERLAG
2016 Neokubismus, VERLAG SMK